Liebesgefühle
Weil du für mich der mir liebste Mensch auf Erden bist

Geposted am Donnerstag 13 August 2009

Liebe Lingxin,

jeden Tag an dem du mir fern bist, an dem ich dir nicht nahe sein kann, stirbt ein Teil von mir. Mich plagen die Erinnerungen - an das wunderbare Glück, welches ich durch dich erfahren habe - und an das unfassbare Unglück, welches ich dann durchleben musste.

Unfassbar - kein anderes Wort beschreibt so sehr wie ich mich fühlte, und was ich dachte. Innerlich zerstört warst du mein einziges Licht - und alles auf der Welt scheint mir dich zu verwehren. Es tut mir Leid, dass ich im verletzten Zustand mich unwohl verhalten habe. Ich bereue viele Dinge, die ich aus Verlangen nach dir getan habe. Ich bereue nicht die Dinge, die ich aus Liebe und dem wahren Wunsch dir Glück zu schaffen getan habe. Mir tut es Leid, dass ich dir nicht nahe sein kann. Mir tut es Leid, dass meine Anstrengungen nicht gereicht haben. Mir tut es nicht Leid, mein Recht eingefordert zu haben meiner selbst Richter zu sein. Zu verletztend die Worte “Anderer”, die ich von dir erfahren habe. Zu kränkend, der Gedanke, von der Gunst anderer abhängig zu sein - ohne jedweder Offenbarung meines Potenzials.

Ich wünsche mir, dass du mir verzeihen kannst - ich selber kann kaum verzeihen. Immer noch geplagt von den Erinnerungen und den zerschmetterten Gefühlen, bin ich dazu nicht in der Lage. Ich wünsche mir bisschen Frieden, dass ich mich endlich erholen kann und Zeit finde, den vergangenen Schmerz zu verarbeiten. Ich wünsche mir nicht mehr das Gefühl haben zu müssen, dass einige Wahrheiten noch offenbart werden müssen.

Im Moment bin ich nicht fähig dir nahe zu sein. Das tut mir Leid. Weil ich es gerne möchte. Ich fürchte dich zu verletzen, in dem verletzten Zustand in dem ich mich wiederfinde. Dabei würde ich viel geben, um wieder mit dir wie früher lachen zu können und Freude zu empfinden.

Weißt du, wovor ich jetzt die größte Angst habe? Dass du mich schon bald als Teil deines Lebens vergessen hast, ehe ich wieder dein Freund sein kann. Weil ich täglich an dich denken werde. Weil du für mich der mir liebste Mensch auf Erden bist.

Ich wünsche, dass du solch ein schönes Glücksgefühl findest, wie ich es einst mit dir empfand. Und dass dich dieses Glück nie verlässt.

Solltest du mich brauchen, werde ich für dich da sein. Immer.

Dein dich liebender
Keiran

Keiran @ 00:37
Abgelegt unter: Gedanken und Gefühle und Privat
Meine erste Liebe

Geposted am Sonntag 10 Mai 2009

Jenseits von dem Kummer und der Sehnsucht, die mich heute plagen, erinnere ich mich jeden Tag an die Zeit, die vielleicht für mich die schönste war. Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen, nicht so lange wie es mir scheint. Ich träume davon, als würde die Zeit für mich innehalten, und frage mich, wie viel anders es heute wäre, wenn es für mich mehr als nur eine Erinnerung wäre.

Ich kannte sie schon länger, und erkannte viel zu spät, was es für mich bedeutete mich in sie zu verlieben. Sie war eine Person, so wie ich sie schon immer nach ihr sehnte. Ihre langen schwarzen Haare schenkten ihr bezaubernde Anmut, ihr verspieltes Verhalten erzählten von einem Traum von frei sein, und ihre Stimme beruhigten meine Seele, wie stürmisch es auch um mich herum zu sein vermochte. Sie war intelligent und clever, und ich konnte meine Augen nicht von ihr lassen - so bezaubernd schön sie war.

Aus heiterem Himmel wollte ich alles für sein. Wollte sie das ich klug war? Wollte sie das ich mutig war? Wollte sie das ich kräftig war? Wollte sie das ich reich war? Wollte sie das ich dumm war? Ich wäre alles für sie gewesen, nur damit sie mich sah.
So sehr wollte ich sie. Selbst meinen Freunden tat ich Leid, wie sie sehen mussten, was ich doch alles für sie wollte, und zugleich mich lange, lange nicht traute ihr zu sagen, was ich denn für sie empfinde. Sie verhalfen mir sogar zu Situationen mit ihr, die ich still genoss, und wo ich mich doch schweigen zurückhielt. Dem Tod ins Auge zu blicken wäre tausend Mal leichter gewesen, als ihr meine Liebe zu gestehen. Ich lachte und scherzte mit ihr - mit bedachter Zurückhaltung.

Erst nachdem es soweit war, verspürte ich was es für mich bedeutet einen Menschen vom tiefsten Herzen zu lieben. Ich schwöre, es war ein würdiger Moment zu sagen, dass ich ohne Reue für sie mein Leben gegeben hätte. Ich erinnere mich an meinen ersten Kuss. Wie ich leicht lachen musste, weil ich nicht fassen konnte, dass sie es war, die mir das abnahm. Ich erinnere mich an die Tage danach, in der ich voller Skepsis nicht glauben konnte, wie mir war und jeden Tag Angst hatte aufzuwachen, und zu merken, dass alles ein Traum war. Und ich erinnere mich an den Tag, wo ich das erste Mal das innigste Glücksgefühl meines Lebens verspürte.

Es war der Tag, an dem ich einer vertrauten Freundin zum ersten Mal erzählen konnte, wie glücklich ich doch war, dass ich mit meiner Geliebten zusammen kommen durfte.

Dieses nahezu unbeschreibliche Gefühl - es war wie ein Brennen tief im inneren in mir, wo ich das Gefühl unendlicher Energie hatte um alles auf dieser Welt zu schaffen! Und gleichzeitig war es eine innige beruhigende Ruhe meiner Seele, die mir die Stille um vergangene Schmerzen schenkte, und nichts als die grenzenlose Schönheit dieser Welt! Es war ein Moment, an dem ich mich öffnen konnte und nach und nach aufblühen konnte. Zersprengt waren meine Ketten an die ich gebunden war - voll Feuer und aufrichtigen Gefühlen war ich für die Person - die einzige Person, für die ich alles sein wollte!

Es vergingen keine 30 Minuten, ehe mein Herz zerbrach, und alles schien wie ein Traum, nunmehr gewandelt in einen Albtraum…

Kein Tag an dem ich nicht an sie dachte. Ich wurde bisschen verrückt und verlor mich. Bis eines Tages meine große Liebe um mein Dasein bat. Und wieder entflammte in mir dieses Gefühl nach dieser Energie voller Glückseligkeit. Nichts wollte ich mehr, als mit ihr zusammen dieses Gefühl zu leben. Ich liebte sie. Ich war bei ihr. Ich stritt mich mit ihr. Wir verletzten einander, und doch kaum verging einen Tag, so wollte ich sie am nächsten inniger lieben als am Tag zu vor. Eine Zeit lang ging es, bis ich sie erneut verlor.

Ich erinnere mich gerne an die Tage, insbesondere dann wenn ich traurig bin, oder es mir schlecht geht. Ich erinnere mich gerne, und schließe dabei die Augen, so dass das Gefühl was ich verspürte nicht in Vergessenheit geraten mag. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber war so, dass ich mich erst durch meine Liebe zu ihr so wirklich lebendig fühlte. Sei es meine Freude, meine Leidenschaft, meine Traurigkeit, meine Wut, meine Liebe zu ihr - erst durch sie, verspürte ich im Leben die innere Wärme, die mich vorantreibt, die mir den Weg weist, die mir sagt: “Du lebst!”.

Unabhängig von dem wie es heute ist, kann ich sagen, dass ich jemanden in diesem Leben wirklich vom tiefsten Herzen aufrichtig lieben konnte. Dass ich wirklich einen Moment lang leben konnte - das ich wirklich einen Moment lang lebendig war.
Was würde ich dafür tun, um auch in ihr dieses Gefühl durch mich entfachen zu lassen. Ein Gefühl, was alles Schmerz für immer nehmen kann, und nichts als Wärme und Frieden mit sich bringt. Was ich ihr sagte, war das was ich fühlte. “Ich liebe dich”

Keiran @ 15:57
Abgelegt unter: Erinnerungen und Gedanken und Gefühle
Albträume

Geposted am Samstag 7 Februar 2009

Ein Teil von mir hat noch immer nicht verstanden, wie es mir geht. Dieser Teil erinnert sich an die schönen Tag mit ihr, und an den letzten Kuss bevor ich nach und nach seelisch zerstört unterging. Dieser Teil rennt noch jeden Tag voller Energie zur Arbeit, und gibt sein Bestes, in dem Wissen, bald wieder zu ihr zu finden, und mit ihr die Früchte der Arbeit genießen zu können.

Nur weil mein Körpergedächtnis nicht versagt. Nur weil ich so lebe, wie ich es einige Zeit gewohnt war, aus Liebe zu ihr. Nur deswegen scheine ich in der Lage zu sein, Zeit in dieser rauen Welt zu verbringen. Während der Arbeit konzentriere ich mich nur auf meine Zielerreichung. Ich habe genug Zeit damit verbracht meine Erinnerungen zu verarbeiten. Aber es vergeht keinen Tag, an dem ich nicht aus irgendeinem Grund zurückdenke. Mehr Schlechtes als Gutes. Und das Letzte, was ich gut empfand, wurde ja auch zuletzt als Lüge enttarnt. Ich fühl mich so dumm und zunehmends hilflos.

Groß ist die Wut, die sie mir mit der verspäteten Wahrheit getan hat. Noch größer aber der Schmerz. Ich kann nicht anders sagen, als die Fakten anzuerkennen - mein Streben nach Glück wurde dadurch verdorben. Und das nur, weil ich für jemanden jemand sein wollte. Weil ich nicht allein sein wollte.

Ich fürchte es wird nicht lange dauern, und ich werde vergessen sein von allen die mir wichtig sind. Nicht lange, und ich spiele keine Rolle mehr in deren Leben. Bald darauf bin ich ein Name, in einem Adressbuch. Und irgendwann, nur noch eine verstaubte Erinnerung. Es schmerzt mir zurückzudenken. Ich denke oft und sehr an meine einstigen Freunde. Die Wut hat mich verbittert werden lassen. Ich halte kein Freundschaft mehr, die nicht erwidert wird. Bewahre niemanden mehr, der nicht gerettet werden will.

Ich träume noch von ihr. Aber nicht länger schön. Oft, wie wir uns streiten. Wie sie mir wieder und wieder das Herz quält. Immer wieder die gleichen Szenen von Glück, und kurz danach wie es mir zunichte gemacht wird. Es verfolgt mich und es plagt mich. Es belastet mich sehr stark. Manche Tage komme ich von der Arbeit, und falle nur noch ins Bett vor Erschöpfung. Ich arbeite viel und gerne - alles ist besser als zuviel Zeit für diese Alpträume zu haben. Es zehrt an mich. Körperlich, und seelisch. In letzter Zeit sogar so weit, dass ich Blackouts habe. Mal sitze ich auf dem Weg zur Arbeit, ohne mich an die Zeit zwischen Traum und dem besteigen der Bahn erinnern zu können. Mal bin ich völlig erschöpft vor dem PC, ohne zu wissen, wie ich heim gekommen bin. Die Zeit des Arbeitsweges, ist eine Zeit, wo ich allein gelassen bin mit meinen Gedanken und Erinnerungen. Hätte ich nur nicht erwartet, dass der Schmerz sich auch in diesem Ausmaß kenntlich zeigt.

Irgendwie, weißt dieser eine enthusiastische Teil von mir nicht recht, was mir damals mit Ling geschah. Es realisiert nicht, dass es tot ist, und macht einfach nur so weiter. So, als wäre die Hoffnung niemals verloren gewesen.

Ich will mich davon heilen. Aber ehe ich mich davon heilen kann, muss ich geheilt sein. Es funktioniert nicht. Ich kann nur schreiben was mich plagt, und was mich freud. Freude bereitet mir, dass ich mich verlieben kann. Plagen tut mich, dass ich zu sehr an Lingxin denke, dass alle Wut und Verletzungen mir meine Freude wieder nehmen.

Mittlerweile könnte ich sagen: hätte ich die Chance etwas anders zu machen, damals, wüsste ich nicht, ob Selbstzerstörung doch das Angenehmere wäre. Denn diese wiederholten Alpträume, wo ich glücklich war, und im nächsten Moment unglücklich, rauben mir heute den letzten Nerv. Ich wünsche mir meine schönen Träume zurück…

Keiran @ 17:32
Abgelegt unter: Gedanken und Träume
Schreibpause

Geposted am Montag 12 Januar 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

mag euch kurz mitteilen, dass ich in Kürze, wegen dem schlimmer werdenden Tumorleiden, eine OP habe, und aus diesem und paar anderen Gründen meinen Blog nicht mit neuen Beiträgen füllen kann.
Im Moment - da gerade jetzt ja auch Vollmondzeit ist - stehe ich einigen schwierigen Problemen gegenüber, die ich miteinander vereinbaren muss.

Ich kann euch aber erzählen, dass ich mich doch insgeheim auf den kommenden Valentinstag freuen kann (ja Männers, es ist wieder so weit - nur nicht vergessen! ;)). Mehr will ich euch an dieser Stelle auch nicht verraten und wünsche euch allen eine bessere Zeit als mir.

Euer
Keiran

Keiran @ 18:58
Abgelegt unter: Gedanken und Loveblog
Alles aus und vorbei

Geposted am Dienstag 23 Dezember 2008

Gestern Nacht hatte ich eine Auseinandersetzung mit ihr, was alles mit einem kleinen Chat begann. Das Ergebnis erlebe ich gerade. Ich stand ohne wirklich geschlafen zu haben auf mit nichts mehr auf dieser Welt. Alles wofür ich bis heute gekämpft habe, wofür ich so gelitten habe, worauf ich so gehofft habe, wurde endgültig unwiderruflich in Scherben geschlagen.

Ich habe erfahren müssen, dass ich all die Zeit umsonst gelitten habe. Ja, das ist das was mich vernichtete. All die Zeit über hätte sie mich mit wenigen Sätzen befreien können. Sie hätte mich von Anfang an verschonen können. Sie wusste um mich immerzu. War in der Lage in diesem Blog zu lesen, aber nicht dazu mir zu sagen, dass ich nicht mehr warten soll - dass ich nicht mehr hoffen soll - dass ich nicht mehr kämpfen soll. Nimm dir alles was du liebst - sehe wie man es dir vor deinen Augen verbrennt - und erfahre, dass es nicht nötig gewesen wäre - es lag aber nicht in deiner Hand!

Welch tiefer Schmerz. Ich verspüre wie dort, wo mein Herz die ganze Zeit blutete nur noch ein Loch über ist. Ein Loch, was jedes Glück verschlingt und keiner Chance gebietet. Es hätte nicht sein müssen! Sie wusste drum. Und doch… sie hätte mich töten sollen - es wäre bei weitem nicht so tragisch wie die Hölle die ich durchleben musste. Immer fragend, immer hoffend. Ja, warum? Ich war damals fast darüber hinweg, aber sie… ich war für sie da als sie jemanden brauchte. Ich war an dem einen Valentinstag zu ihr gefahren, weil ich sie nicht alleine wissen wollte. Sie hätte mir sagen können, dass sie da unlängst bei ihrem Freund sei. Was hätte sie mir ersparen können! Ich wäre weg gewesen! Aber stattdessen… ich fuhr, und ich war allein.

Ich kann heute weder klar denken, noch leben. Ich spüre meine Hände nicht mehr. Es war kein Spaß. Es war ernst. Es war mir sehr ernst von Anfang an. Hohn und Spott erntete ich, und ließ mich nicht aufhalten. Wofür? Um das zu werden was ich jetzt geworden bin? Mit einem Wort - erlöschte sie mein Licht. Jeder Funken an Glaube und Hoffnung. Alles woran ich mich festgehalten hatte. Ich hätte loslassen können wenn ich das damals wusste. Was ist jetzt?! Als ob mir die Hände abgehackt worden sind. Durchgebrochen, nachdem mir ein Anker gebunden wurde.

Hinab, hinab in die Tiefen! Wäre alles gar nicht nötig gewesen!
Ich leide. Sie hat gar keine Vorstellung wie tief es sitzt. So sehr wie meine Gefühle für sie. “Wie konntest du nur?”, fragte ich. Ich kann es bis jetzt nicht fassen.

Nur meine Ansicht vertritt mein Blog. Sie meinte in ihrer Welt wäre das fair? Ist das Fairness?! Welten, ungerecht und unfair. Ich glaubte an sie mit jeder Faser meines Körpers. Sieh, was aus mir geworden ist dadurch! Ein Idiot, der treu bleiben wollte bis zum geht nicht mehr. Und selbst da wählte sie eine Formulierung die mich erschaudern ließ. Als hätte ich es nicht verdient, überhaupt, glücklich zu sein, unlängst ich sie doch nicht mehr haben konnte.

Warum? Wieso? Wie konntest du es zulassen? Dieser Schmerz den ich jetzt empfinde ist verglichen zu der frühen Wahrheit gar nichts! Dieser Schmerz den ich jetzt empfinde ist das was du aus meinen Gefühlen für dich gemacht hast. Ich kann nicht anders, so echt waren sie. Hättest du die nur damals zerschmettert, als es klein und unfähig war dir ewig treu zu sein. Ich hätte Jahre gewartet mit dem Funken Hoffnung dich zu gewinnen.

Und heute bin ich der, der den Preis zahlt. Mit mir gespielt, wie die Maus in den Fängen einer Katze. Sag mir: wieso? Sag mir, dass ich das verdient habe. Dass ich so wertlos bin in meinem Dasein, dass man das mit mir machen darf, wo es unnötig war. Dass ich nichts bin, als das etwas Dreck, als das ich aus meinem Hause geboren wurde.

Alles hatte ich für sie erreicht. Jeden Tag dachte ich an sie und glaubte an sie. Ich glaubte daran, dass sie mich nicht absichtlich verletzen würde. Ich glaubte daran, dass sie mich rechtzeitig aus meinen Qualen befreit. Wir hätten eng befreundet sein können wie wir es damals waren. Wir hätten gemeinsam Zukunft, wenn nicht als Paar dann aber als Vertraute. Ich wäre dennoch stark, weil meine Liebe zu ihr echt war, und keines Leides bedurfte. Alles was ich wollte war, dass sie glücklich ist. Der Teufel soll kommen und mir einen Pakt anbieten. Alles was sie glücklich macht würde ich tun - so sehr gehörte ihr mein Herz bis zum letzten Schluss - bis zur endgültigen Fassungslosigkeit.

Wie konntest du nur, geliebtes Wesen? Siehe, wie meine Träume sich in Luft auflösen, und mir ihr meine letzte Stärke in harten Zeiten. Es hätte alles nicht sein müssen. Das ist das, was mich aufregt. Was mich versucht in Rage zu bringen. In mir brodelt die Wut. Ich wünsche ihr alles Beste, alles Gute nach wie vor - auf dass niemals meine Wut entkommt. So gewaltig ist die, dass es Flüche beherbergt, wie es sagt, welche drauf und dran sind anderen alles zu nehmen. Gewaltsam. Unaufhaltsam - nur durch Liebe.

Klyschee, Kitsch, Schnulzerei, und doch die Wahrheit. Was habe ich ein Gefühl geformt und zur Reinheit gebracht, was so dermaßen weh tut, wenn man es verliert? Warum hast du mir beigebracht zu lieben? Warum habe ich angefangen nicht nur an dich, sondern an mich zu glauben? Schickt mich zurück wo ich ein Nichts war, und nichts von diesem Schmerz würde an mir länger haften als nötig. Aber das hier… das hier ist wahrlich Jenseits von Gut und Böse. Fair? Meine Welt steht in Flammen, ich bin nicht mehr in der Lage seit dem Herbst vor zwei Jahren glücklich zu sein außer mit ihr. Und nun das… Ich bin wieder genau so kaputt wie damals, als ich anfing sinnlos die Pflastersteine zu zählen, bis man mich von der Straße holte.

Es hätte nicht sein müssen. Das ist was mich innerlich tief plagt. Sie hat doch keine Vorstellung davon, was ich für sie empfinde, wenn sie es “wichtige Erfahrung” nennt. Mir ist nicht mehr zum Leben zumute. Ist das die wichtige Erfahrung?! Mir ist nicht zum glücklich zumute. Ich stehe kurz davor endgültig zu verwahrlosen. Meine Kraft ist am Ende! Ich kann es nur noch nicht fassen. Ja, das ist das was mich bewahrt. Sie hat mir klar gemacht: da draußen wartet niemand auf mich. Da draußen vermisst mich niemand. Ich kann jammern und heulen ich werde wie in einer dunklen Zelle verrotten, und niemand schert das! Ich werde aber nicht aufgeben! Ich werde nicht so, dass ich sowas wie das, was man mir damit angetan hat, von mir lassen würde. Irgendjemand - irgendjemand musst doch anfangen aufzuräumen in dieser Welt. Ich glaubte an sie, denn nur so konnte ich existieren. Sie war für mich das, wofür es sich zu leben lohnte. Das erste Lichtblick nach der Hölle von Kindheit. Der erste Funke wofür ich sagte: jetzt lebe ich.

Und jetzt erlischt das Licht. Mit ihr mein letzter Funke. Sie konnte es verhindern. Sie wusste um mich. Ich weiß nicht mehr was ich denken, sagen oder schreiben soll. Ich wollte sie anschreien gestern. Ging nicht. Chat ist eine gute Barriere. Stattdessen entwickelte ich Mitleid und Trauer. Nicht für mich. Ich betrauerte das Mädchen, in welches ich mich verliebt hatte. Ich musste mir klar machen, dass sie so tot ist wie das Herz, was ich inne habe. Ich habe Mitleid mit ihr, weil sie auch vieles in ihrem Leben durchmachen musste. Und auch wenn sie mich dies durchmachen musste, habe ich Mitleid. Wieso? Wieso?! Ich sollte sie hassen, ich sollte sie verfluchen. Aber ich kann nicht. Stattdessen sagte ich, und meinte ich zu ihr, dass ich sie liebe. Ich bin unfähig gegen etwas zu sein, für das ich soviel Gefühl empfinde. Es wird vorerst das letzte Mal sein, unvermeidbar. Vielleicht gar, das letzte Mal dass ich so viel mit so viel Vertrauen für jemand etwas empfand. Es sollte nicht zu traurig enden.

Ich schwöre ihr trotz allem für sie da zu sein, wenn sie mich jemals braucht. Wie schon damals, denke ich nicht daran. Aber es soll ihr in ihrem Leben eine Stütze sein, zu wissen, dass einer zu ihr halten kann, trotz allem was geschehen ist. Wie lächerlich es auch klingen mag. Es ist so lächerlich wie meine Bereitschaft für sie alles zu geben, nicht weniger als mein Leben. Sie kann darüber spotten. Damals war es das was mich am Leben erhielt. Daran zu glauben, stark sein zu müssen, für den Fall der niemals kommen darf.

Alles aus, alles vorbei. Schön wäre es. Ich hoffe ich kann ab heute heilen. Mein Gedankengut wurde gestern jedoch erneut verseucht. “Neugier tötet die Katze.” Aber mir ist es lieber so, als ewig warten zu müssen, und ständig Schuldgefühle zu haben, bis ich dann erfahre - das alles hätte nicht sein müssen. Ja, Schuldgefühle wenn ich glückliche Momente hatte. Weil ich die immer mit ihr teilen wollte.

Es besteht Chance, dass ich darüber niemals hinweg kommen kann. Genau so wie es Chancen bestehen, dass ich sehr bald zerbreche. Ich suche mein Ende. Denn im Moment habe ich nichts mehr. Mein Herz ist tot - und doch gehört es noch ihr. Bitte geliebtes Wesen, werde zumindest glücklich. Dann kann ich diesen Schmerz vielleicht besser ertragen, wenn ich zu mir sage, ich trage es dir zuliebe. Manchmal braucht man etwas woran man glauben kann. Ich glaubte an dich.

Keiran @ 11:07
Abgelegt unter: Erinnerungen und Gedanken und Gefühle
Frohe Weihnachten

Geposted am Samstag 20 Dezember 2008

Liebesgefühle Weihnachten 2008

Fanart

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Keiran @ 14:02
Abgelegt unter: Loveblog
Lingxin

Geposted am Donnerstag 18 Dezember 2008

Es ist fast wieder so weit.
Weihnachten. Das Fest der Liebe und der Familie.
Ein Fest wovon ich gar nichts habe. Keine Familie mit der ich glücklich feiern könnte. Keine wärmende Liebe in kalten Nächten. Die Menschen, mit denen ich gerne Weihnachten verbringen würde, haben entweder Familie oder einen Partner mit dem sie glücklich sind. Ich gehöre nirgendwo so recht hin, außer vielleicht auf die Straße. Ich bin sehr unglücklich im Moment. Denn Weihnachten bedeutet auch, dass ich nicht zur Arbeit kann. Die Arbeit bietet mir im Moment eine einzige intakte “Lebenssäule” in meinem Leben. Alles andere ist entweder verloren oder liegt im Sterben. Ich will nicht mehr. Ich mich einfach fallen lassen und gut ist. In Frieden Ruhen.
Weihnachten als Grund für Liebe und Familie gefällt mir nicht. Eine Zeit, die eigentlich das ganze Jahr überdauern soll. Nicht nur an zwei Tagen.
Wieder allein. Es ist besser so. Ich hatte mich auf eine Verabredung gefreut. Zu schön um wahr zu sein. Keine Zeit für Weihnachten. Keine Zeit für etwas worauf ich mich lange freute. Schon wieder ein tiefer Riss in meiner Seele. Nehmt mir doch einfach alles worauf ich mich freuen kann! Nehmt mir doch jeden Funken Licht in meiner Welt! Aber erzählt mir nichts von Freuden, wenn ich nichts davon kriegen kann. Es ist als ob man vor deinen Augen trinkt, während du seit Tagen durstest. Und dazu noch dich ignoriert als wärst du nicht da. Nie da gewesen. Irgendwann vergessen mich alle. Schon damals hat man mich nicht beachtet. Nur wenn sie was von mir brauchten. Dann war ich zu gebrauchen. Ich fühle mich so dumm heute. Ich fühle mich so irregeleitet und verloren. Wie konnte jemand wie ich nur daran denken mehr erreichen zu wollen? Mein Vater nannte mich immer Dreck. Kein Müll - denn diesen kann man einfach so wegwerfen. Dreck musst man abkratzen ehe man es wegwerfen kann. Es ist doch so viel einfacher weiter wertlos zu sein. Selbsthass zu haben. Ich wünsche mir nichts, weil ich es sowieso nicht verdienen würde. Warum also dem Glück hinterherschauen? Irgendjemand kommt und wird es mir entreißen, und ich könnte nichts tun! Ich bin zu wertlos zum leben. Krank, schwach, kaputt und störend. Warum sollte jemand wie meine Angebetete sich deswegen mit mir abgeben? Selbst ich wünsche ihr Besseres, weil sie mir so viel bedeutet. Aber dann kann ich es auch nicht länger mit ansehen. Fehler! Fehler! Ich bin wertlos! Warum soll ich überhaupt Hoffnungen haben, dass ich mit jemand so tollem wie sie zusammen käme! Blödes dummes Herz! Treu, lieb, aber dumm. Was suchst du, Herz, auch jemanden aus, der dich in die Hand nimmt, und dann nach einer Woche zerreist? Was bin ich blöd gewesen zu sagen: ja, es kann sein, dass ich mal Glück habe! Fehler! Immer wieder falle ich noch auf sowas rein! Ich freue mich auf etwas, und dann verliere ich doch alles. Immer tut es so weh…
Es ist schrecklich. Die Erinnerungen erheben sich aus den Tiefen. Das tiefe Loch in meiner Brust, wo einst mein liebendes Herz war, frisst mich von innen auf. Früher hab ich zumindest noch ihr Foto, und dachte immer es wäre egal - so lange es für sie ist. Aber ich verliere immer mehr. Lasst mich doch alle in Ruhe! Hasst mich! Schädigt mich! Zerstört mich! Löscht mich aus! Vielleicht werde ich dann durch Existenzlosigkeit erlöst. Meine Seele ist bereits in einer Hölle auf Erden. Ich habe Angst noch jemanden zu verlieren. Angst davor alleine zu sein. Bescheuert, wenn sowieso niemand da ist. Ich sehe kein Glück mehr für mich. Ich dachte damals: alles was sich zu besitzen lohnt, müsse man sich erkämpfen. Ich versuchte es! Ich dachte es bringt was mutig zu sein, und jemanden meine Zuneigung zu offenbaren. Ich dachte es wäre stark - unabhängig davon was kommen würde. Aber es war dumm zu vertrauen. Es war blöd mein Herz zu öffnen. Es war bescheuert von mir zu denken - ich ein Bastard - dürfte glücklich werden. Ich bin also doch weniger wert als ein Köter.
Es wäre soviel leichter zu hassen, so wie sie mich hassen. Wenn selbst meine eigene Mutter mich weggab - wer will mich dann noch haben? Warum sollten andere glücklich sein, wenn ich nicht glücklich sein darf? Es ist unfair. Nichts ist fair im Leben, sagte sie mal. Was?! Was muss ich tun um Glück zu verdienen? Womit habe ich mein Unglück verdient?
Ich wollte das alles nicht. Ich wollte eine glückliche Familie haben, Freunde mit denen ich spielen kann und Frieden. Reichtum oder Besitztümer waren mir egal - ich wollte nur eine Familie haben! So lang ich denken kann war ich eigentlich immer allein. Entweder das - oder unerwünscht. Wer versteht das schon? Die anderen haben Familie - nicht immer perfekt, aber sie hatten etwas wo sie hinzugehörten. Ich leide darunter, wenn ich nicht für meinen Arbeitgeber arbeiten darf. Es ist das einzige wo ich ein Zugehörigkeitsgefühl habe.
Ich könnte so leicht Böses tun. Immerhin kann ich großartig Gutes tun. Aber ich bin so dumm, und dümmer, dass ich anderen immer nur Gutes tun will, weil ich angeblich weißt was Schmerzen bedeutet. Wie wird mir das vergolten? Gar nicht. Irgendwann verschwinde ich auch von den Bildern, von den Texten und von den Erinnerungen. Alles ist vergänglich. Aber ich habe nichts was ich Familie nennen kann.
Ich bin neidisch. Eifersüchtig. Wütend. Ich will auch keine Hilfe mehr. Geht weg! Sonst zieh ich euch noch mit runter. NIEMAND kann mir helfen, so lange ich es nicht will. Und immer wenn ich wollte, war niemand dazu bereit. Vergesst mich. Hasst mich. Zerstört mich. Ich verdiene es nicht anders. Ich verdiene es nicht glücklich zu sein. Dann brauche ich auch nicht zu hoffen, nicht auf irgendetwas zu freuen nur um dann wieder am Boden zu Enden. Hoffnungen die mein Herz heilen nur um es wieder einzureissen!
Heute wollte ich zum ersten Mal wirklich alles vergessen. Vergessen wie bescheuert es war, mit meinen Liebesgefühlen für meine Angebetete. Vergessen wie schlimm es danach war und was für Geschichten ich mir anhören musste. Ich habe gelitten weil ich mehr wusste als ich wollte! Ich habe gelitten weil ich mich an Dinge erinnere die andere längst verdrängt haben! Und ich leide immer noch unter diesen verdammten Traumata! Wie soll ich wieder lieben wenn ich so große Angst davor habe erneut zerschmettert zu werden?! Wie kann ich nach einem Ersatz für mein Herz suchen, wenn es für die Liebe keinen Ersatz gibt?
Ich will es vergessen… die Schmerzen… den Betrug… die Vorfreuden… die dunklen Geheimnisse… ja, es war manchmal wie ein schöner Traum. Einfach ein schöner Traum der für mich zu schön war, als das es wahr sein konnte. Ich bin so Idiot… Und ich hab nichts mehr… morgen ist mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr. Ich freute mich auf meinen Urlaub. Aber dann wird es still. Weihnachten wird es still und einsam sein. Silvester kaum anders. Mir wird es nicht zu feiern zumute sein, wenn ich an das Silvester von vor letztem Jahr denke. Meine Seele ist in dieser Hölle gefangen. Seit wie lange weiß ich nicht mehr.
Noch ein Mal reisse ich mich zusammen, damit man es mir morgen nicht ansieht, wie viele Tränen ich vergießen bis zum versiegen konnte. Morgen ist hoffentlich alles wieder gut. Bis mein Herz erneut meint, aus dem Schmerz aufwachen zu müssen und Sehnsucht und Leid zu hinaus schreien. Momente die ich lieber in mich hinneinfresse als meiner Vertrauten zu erzählen. Aber das Fass ist längst übergelaufen.
Warum, ich dummer Junge. Warum musste ich ausgerechnet jemanden so sehr lieben, die schon nach einer Woche mein Herz zereisst? Warum musste mich mein einstiger bester Freund mit den Geschichten Quälen die ihm das unbeschreibliche Glück zuteil werden ließen? Und warum musste es so grausam enden? TÖTET MICH! So sehr sehne ich mich nach dem Frieden über diese Dinge. So sehr…

Niemals aufgeben. Niemals das Ziel vor Augen verlieren. Ich laufe seit einiger Zeit schon im Kreis. Ein Schritt vor. Fünf Schritte zurück. Anlauf und Sprung. Wo bin ich? Ich bin ein Idiot der etwas hinterherrennt was er nie bekommen kann, und was er nie bekommen wird. Schon zwei Mal meinen Glauben verloren und ich laufe noch. Dumm, di, dumm…

Soll mein Zorn sie doch alle umbringen… doch widerstrebt es meiner Natur… verflucht bin ich…

Keiran @ 22:38
Abgelegt unter: Erinnerungen und Gedanken und Gefühle und Träume
Komm, süßer Tod

Geposted am Donnerstag 18 Dezember 2008

I know, I know I’ve let you down
I’ve been a fool to myself
I thought I could live for no one else
But not through all the hurt and pain
Its time for me to respect
the ones you love
mean more than anything
So with sadness in my heart
I feel the best thing I could do
is end it all
and leave forever
what’s done is done, it feels so bad
what once was happy now is sad
I’ll never love again
my world is ending

I wish that I could turn back time
cause now the guilt is all mine
can’t live without the trust from the ones you love.
I know we can’t forget the past
you can’t forget love and pride
because of that its killing me inside

It all returns to nothing, it all comes
tumbling down, tumbling down,
tumbling down,
it all returns to nothing, I just keep
letting me down, letting me down,
letting me down,
in my heart of hearts,
I know that I could never love again
I’ve lost everything
everything
that matters to me,
matter in this world

Hideki Anno

Gebe mir eine die Möglichkeit jetzt sinnvoll zu sterben - ich nehme es wahr. Mein Herz zerreisst vor Schmerz. So sehr das ich wünschte all das was hier niedergeschrieben steht vergessen zu können. So sehr, dass ich wünschte nicht mehr zu existieren - ohne Erinnerungen. Mein Herz schmerzt. Die Hölle kann nicht schlimm sein, als dies eiskalter dunkler Raum in welchem mein Herz ausblutet… “Warum?!”, frage ich. Warum muss ich das erdulden? …

Keiran @ 19:54
Abgelegt unter: Gedichte und Gefühle und Musik und Songtexte
Lara’s Song

Geposted am Dienstag 16 Dezember 2008

And it’s a white, white christmas
It’s a silent, silent night
Though we can’t be together
In my thoughts I’m by your side
And such a peaceful, peaceful christmas
In such a peaceful, peaceful night
When the snow is falling down right by your side

So as we light the candle
As we hear the holy bell
We all celebrate and handle
Love and gifts between us well
In such a peaceful, peaceful christmas
Such a peaceful, peaceful world
Just come right here, my love
And spread the world

And on the white, white christmas
We all see the holy light
Bringing everyone together
In the silent, silent night
In such a heavenly white christmas
Such a holy, holy night
When the snow is falling down right by your side

In such a peaceful, peaceful christmas
Such a peaceful, peaceful night
When the snow is falling down right by your side

When the snow is falling down right by your side…

Ella Larsson - Lara’s Song

Eins der schönsten Weihnachtslieder die über Sehnsucht und Gemeinsamkeit erzählt… nach “have yourself a merry little christmas”

Keiran @ 06:01
Abgelegt unter: Musik und Songtexte
Herzschlag

Geposted am Sonntag 30 November 2008

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Mit dem auch meine Reserven.
Ein angeblich gutartiger Tumor der sich binnen Monaten in Umfang verdoppelt und schmerzen beim Gehen bereitet. Eine Hautkrankheit die meine Hände stark gefährden. Ein Leben, welches ich mit soviel Energie ohne Pause durchlebe um meinen Kummer zu entkommen. An manchen Tagen frage ich mich, warum ich nicht längst zusammen brechen und liegen bleiben konnte.

Immer wenn ich am Boden zerstört bin denke an sie. Was mag sie wohl sagen, wenn ich plötzlich aufgebe? Was mag sie wohl denken wenn ich plötzlich Hilfe benötige? Der Kummer wird weniger, dadurch dass ich soviel tue und weniger Zeit finde mich in Gedanken zu verlieren. Doch wenn ich mich ausruhe, kommt der wieder. Nicht weil ich den Kummer will. Ich will nicht, dass es mir schlecht geht. Ich denke nur viel zu gern an sie. Die schönen Erinnerungen geben mir Kraft - und Hoffnung. Etwas was ich schon so lange verloren habe. Umso leerer fühle ich mich, wenn es heißt ich solle mich von meiner Liebe zu ihr frei machen.

Es ist seltsam, welch einen Eindruck ich hinterlasse - so fern und anders von dem wie ich mich fühle. Manches kann ich erklären - andere Dinge kann ich nicht verständlich machen. Ich kann nur mein Bestes tun meinen eigenen Weg zu finden. Aber ich kaum noch. Ich ärgere mich sehr für meine Fehler. Seit ich klein war wurde mir eingeprägt, wie sehr ich für jeden Fehler büßen, und für alles einen Preis zahlen müsste. Schlimmer - dass andere für meinen Fehler leiden werden. Hat mich diese Grundeinstellung zu einem schlechten Mensch/Freund gemacht? Ich solle lockerer werden, empfahl man mir. Wie?

Ungewissheit, wofür ich arbeite macht sich breit. Es zehrt sehr an mich. Wo ich immer sagte: “ich arbeite für sie”, sehe ich immer weniger ein klares Bild - vielmehr Gefühle die sich in etwas verlieren, was einem Traum ähnelt. Ich habe Angst. Es ist Angst. Das woran ich mich halte sehe ich kaum noch. Es gibt Situationen, da denke ich ganz stark an sie. Aber was davon übrig bleibt ist… vergänglich. Nicht meine Gefühle zu ihr. Sondern meine Träume. Ich lege so viel ich kann zur Seite. Ich will damit für sie sorgen können, irgendwann. Und dann denke ich, dass ich es zur Seite legen soll - aber es vorerst nicht für sie planen soll. Ich will schließlich, dass sie glücklich wird. Es ist - wenn man auf mich blickt - sehr unwahrscheinlich, dass ich mit ihr ein gemeinsames Leben haben werde - egal wie sehr ich es mir wünsche. Egal was ich für sie empfinde. Sie wird sehr leicht jemand Besseres finden, der mehr zu bieten hat. Denn sie ist so eine wertvolle Person.

Immer wenn ich das für mich begreife, stehe ich da und frage mich: wozu all das?
Der Gedanke, dass ich im Notfall für sie da sein werde, ist das Letzte was mich seit jeher erhält.

Jemand anderes für mich. Ich mag daran denken. Aber dann wieder auch nicht. Nicht weil ich sie nicht aufgeben will (halten konnte ich bisher ja niemanden). Aber es reißt Wunden zu bemerken, wie sehr ich an sie denke, so wie ich nach einer Ausstrahlung achte die ihr ähnlich ist. Und wenn ich jemanden gefunden habe, endete es für mich bislang immer in Bitterkeit. Die Bitterkeit bei der Frage, warum sich jemand für mich entscheiden sollte. Und die Bitterkeit bei der Tatsache, dass ich immer nur an die eine besondere Person in meinem Leben dabei denke.

Vielleicht wird das irgendwann vergehen. Aber meine Kollegin hat Recht zu sagen, dass ich jemand geworden bin, der irgendwo fürchtet erneut solche Verletzungen davon zu tragen. Auch wenn ich es eher aus anderen Gründen meide, als aus Furcht. Die Furcht werde ich aber erleben, wenn ich mich dem wieder nähere.

Ich träume von etwas was nicht mehr existierte. Etwas was ich nicht mehr kriegen kann. Etwas so Schönes, dass ich jedes Mal, wenn ich die Möglichkeit habe, nach der einen Sternschnuppe Ausschau halte, die mir diesen Wunsch doch erfüllen könnte. Ein Neuanfang zum Jahresende wäre vielleicht etwas für mich. Wäre ich nur nicht so hart zu mir selbst.

Wie lerne ich verzeihen und mir selbst verzeihen? Gäbe es sie nicht, wäre ich längst dem Hass verfallen. Hass auf alles was mir weh tat. Aber sie hat mir einen schönen Blick geschenkt. Wo ist es hin? Es war doch echt. War es? Wenn ja - dann ist es mittlerweile längst Geschichte. Ich bin wieder da angelangt, wo ich ohne sie war. Ein Neuanfang. Vielleicht hilft es. Vielleicht kann ich dann nächstes Jahr wieder ein Herz voller Freude schenken, an jemand ganz besonderen. Mir würde es auch reichen, wenn ich bisschen besser werde, und Glück an die Person schenken kann die ich liebe.

Meine Geliebte… Angebetete… besondere Person - ich weiß nicht wo du bist oder was morgen kommt. Habe ich doch noch die Gefühle für dich, die wie ein stetig schlagendes Herz für dich da sind. Es fällt mir schwer nicht an dich zu denken. Mein einzig Weihnachtswunsch dies Jahr soll sein, dass du glücklich wirst. Denn ich liebe dich. Es tut mir Leid.

Keiran @ 21:07
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